Tagung
Do.
21.06.
bis
23.06.
14.00 Katholische Akademie
Dresden, Italien und die Anfänge der Wiener Klassik - Joseph Schuster in der europäischen Musik seiner Zeit
Leitung: PD Dr. Gerhard Poppe, Dresden/Koblenz; Steffen Voss M. A., München
In Kooperation mit:
Mitteldeutsche Barockmusik e.V.
Innerhalb des wachsenden Interesses an der Musik der Dresdner Hofkapelle steht Joseph Schuster (1748-1812) bis heute im Schatten bekannterer Namen wie Jan Dismas Zelenka, Johann Adolf Hasse und Johann Gottlieb Naumann. Geboren als Sohn eines Hofsängers, erhielt er seine Ausbildung in Dresden und Italien und fand 1772 am kursächsischen Hof eine Anstellung als Kirchen-Compositeur und später als Kapellmeister. In diesen Ämtern schrieb Schuster nicht nur zentrale Kapitel in der Geschichte der Dresdner Hofkapelle, sondern zeitweilig auch der Operngeschichte in Italien und Deutschland und war daneben Lehrer und Musizierpartner der kurfürstlich-königlichen Familie. In der Katholischen Hofkirche gehörten einige seiner Werke bis in das 20. Jahrhundert hinein zum Repertoire.
Anläßlich der 200. Wiederkehr seines Todestages veranstaltet die Katholische Akademie gemeinsam mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Koblenz erstmals ein internationales musikwissenschaftliches Symposium zu Joseph Schuster und seinen Werken.
Haus der Kathedrale
Schloßstraße 24
01067 Dresden